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Adompoja e.V. sucht Patenschaften für Kinder

24.01.2012 08:56

Mit einfachen Mitteln viel Positives erreichen
In Ghana und Togo sind ein sicheres Zuhause und schulische Bildung nicht für jeden selbstverständlich. Deshalb hat sich der von Sana Kpante ins Leben gerufene Verein Adompoja – Kinderhilfe in Ghana und Togo e.V. die Unterstützung und Ausrüstung eines von ihr gegründeten Kinderheims zur Aufgabe gemacht. Dort – in Madina Zongo, einem Vorort von Accra - finden heimatlose Straßen- sowie Flüchtlingskinder aus Togo ein neues Zuhause.
Dem Verein liegt es sehr am Herzen, dass alle Kinder und Jugendlichen schulisch unterrichtet und betreut werden, wobei vor allem auf Hilfe zur Selbsthilfe gesetzt wird.
Mit bereits 25 Euro im Monat - das ist weniger als ein Euro am Tag -  kann ein Kind im Heim leben und gleichzeitig die Schule besuchen. Doch es ist für Sana Kpante nicht immer einfach, für die mittlerweile über 40 Kinder im Alter von 3 bis 17 Jahren, dieses Geld zu bezahlen. Deswegen sucht der Verein Paten,  die die Kinder unterstützen möchten.
Claudia Popp, Lehrerin am Deutschorden-Gymnasium, hat bereits eine solche Patenschaft übernommen: „Das ist ein Projekt, das ich vorbehaltlos unterstützen kann. Keine große Organisation im Hintergrund, bei der ein Großteil der Spendengelder durch Verwaltungskosten und Gehälter wieder aufgefressen wird, sondern Kinder, denen durch Schulbesuch oder eine Ausbildung ganz konkret bessere Lebenschancen ermöglicht werden.“ Schon zwei Mal hat Claudia Popp das Kinderheim besucht und die Kinder auch selbst unterrichtet. Auch in diesem Winter will sie wieder nach Ghana fliegen und mit ihnen Weihnachten verbringen. Das schönste Geschenk für die Kinder wären neue Paten oder Brieffreunde. „Ich werde persönlich die Verantwortung übernehmen, dass die Gelder zweckgebunden eingesetzt, das heißt in erster Linie für Schulbesuch und Existenzgrundlage des Heimes verwendet werden.“  Wer darüber hinaus einen Weihnachtsgruß an die Kinder schreiben möchte, kann diese Briefe Claudia Popp mit auf die Reise geben. Frau Popp hat vor, mit den Kindern Antwortbriefe zu verfassen und diese mit nach Deutschland zu bringen. „Wenn so die ein oder andere deutsch-ghanaische Brieffreundschaft entstehen könnte, wäre das sicherlich eine Bereicherung für Europa wie Afrika!“ Außerdem ist eine Ausstellung geplant mit den Bildern, die die Kinder des Heimes mit Claudia Popp malen wollen. „ Ich bin selbst ganz gespannt, welche Kunstwerke hierbei entstehen und freue mich schon, wenn wir die Bilder dann im Frühjahr im Foyer der Sparkasse ausstellen können.“
Wenn Sie Pate werden möchten, einen Freundschaftsbrief auf die Reise schicken wollen oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an den Verein Adompoja e.V., Mühlwehrstr. 10, 97980 Bad Mergentheim. (Internet: www.adompoja.de, eMail: info@adompoja.de, Telefon: 07931/4810985).

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